Mein Name ist Hase

Eine Tradition entwickelt sich:

Ran an den Hasen

Wer unsere Internetseiten aufmerksam liest, der weiß, dass wir das mit der Hasenjagd nicht so ernst meinen. Unter dem Begriff Hasenjagd fand zum Zweiten Mal ein geselliges Beisammensein der Freunde Historischer Fahrzeuge Ober-Ramstadt statt. Dafür bietet sich – man kennt sich im Ort – das Vereinsheim der Kleintierzüchter an. Auch in diesem Jahr haben Hilde und Klaus Schmitt zusammen mit Jürgen Braun den Abend gestaltet. Herzlichen Dank Euch Dreien und den Helfern aus Euren Familien. Ganz nebenbei haben die Organisatoren für bestes Wetter gesorgt, was viele ins Frei auf die „Sonnenbank“ gelockt hat und am Abend rund um den Schwenkgrill, der neben köstlichen Duft auch noch Wärme unter dem klaren, mondhellen Sternehimmel spendete. Aber was heißt hier Grill. Bei dem neu entwickelten „Arpe 500 – Barbecue – Liner“ handelt es sich um ein Hightech-Eventmobil der Oberklasse im Vorserienstadium, das Klaus Schmitt in mühevollen Winterstunden auf die Straße gestellt hat. Der TÜV hat‘ s schon abgenommen, Anfragen namhafter amerikanischer Burger Ketten werden derzeit geprüft. Wir waren ebenfalls fasziniert.

Bei den Gesprächen am Abend ging es übrigens nicht nur um alte Autos und Motorräder. Wir stellten wieder einmal fest, dass uns noch ganz andere Themen bewegen und dass unser gemeinsames Hobby eben nur ein Teil von uns ist. Und genau das ist es, was die Hasenjagd – die armen Tierchen mögen uns den Begriff verzeihen – zu etwas ganz Besonderem macht. Man kommt sich persönlich näher, tauscht nicht nur technische Tipps, sondern auch Rezepte, Hinweise auf Bücher, Ratschläge zur Bekämpfung des einen oder anderen Zippelein usw. aus. Hier ist man Mensch und darf es sein. Und nicht zuletzt: Es wurde viel gelacht. Angesichts unseres „Gasthauses“ wo die Rammler daheim sind, gingen wir z. B. der Frage nach, ob sich Ober-Ramstadt früher vielleicht mit zwei m geschrieben hat – also Ober-Rammstadt – wo der Volksmund immer noch Ober-Rammscht sagt. Und wir gingen weiter der Frage nach, wo das zweite m wohl abgeblieben sein könnte? Hat es die Gemeinde – die wie alle Gemeinden klamm ist – vielleicht an einen Höchstbietenden verkauft? So hat sich manche skurrile Geschichte an die andere gereiht. Die gute Musik tat ein Übriges, so dass einige Schrauber mit ihren Damen sogar das Tanzbein schwangen und das Wort Drehmoment eine ganz neue Bedeutung erhalten hat. Kurz: Schön war‘ s unser Dank gilt den Machern und -innen, die jede Gemeinschaft braucht, um zu funktionieren.

Für die Anwesenden

Harald Bauer

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