Mein Name ist Hase…

Text: Harald Bauer, Photos: Heidi Schollenberger

… ich weiß von nichts. Ja, so hatte man im Vorfeld das Gefühl. Nichts Genaues wusste man. Da ging der Ulk durch die Runde, dass einer ein Hasenkostüm tragen soll, es war gar von einer Hasenjagd die Rede, Mitleid mit den armen Tierchen kam auf, aber es kam ganz anders und viel, viel besser.

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Hilde und Klaus Schmitt unterstützt von Jürgen Braun haben am 16. April einen tollen Abend gezaubert. Eigentlich bedarf es für so etwas nicht viel, aber jemand muss es machen! Und die Drei haben sich wirklich ins Zeug gelegt. Jürgen Braun hat aus seinem Meisterbetrieb die absolut nicht veganen Produkte beigesteuert – beste Qualität (Anm.: Wenn ich kein Darmstädter wäre, hättest Du einen Kunden mehr) und Hilde und Klaus Schmitt haben alles mit vielen leckeren Salaten und Beigaben ergänzt. Also mit viel Arbeit im Detail – kochen, schnippeln, abschmecken, anrichten… und letztlich uns alle verwöhnen. Dazu die Super-Idee: Es gab nur alkoholfreie Getränke. Denn wir sind eine Gemeinschaft, die sehr an ihrem Führerschein hängt. Ohne den wäre unser Hobby sehr eingeschränkt. Wer wollte konnte sich ein Weinchen mitbringen. Damit man nicht nur die eigene Stimme strapazieren musste und auch mal eine Redepause einlegen konnten, haben Hilde und Klaus eine Zweimann Live Band mitgebracht. Country-Music, die gut zum Abend im Hasenstallt, wie sich das freundliche Gebäude der Kleintierzüchter Ober-Ramstadt nennt, gepasst hat.

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Und damit löst sich auch das Rätsel auf. Im Verbund der guten Beziehungen, die man in Ober-Ramstadt pflegt, durften wir das Vereinsheim der Kleintierzüchter nutzen. Und Häschen habe wir natürlich keine gejagt, das wäre bei unseren Gastgebern nicht gut aufgekommen. Auch das Hasenkostüm blieb im Schrank. Unbeschränkt schön war der Abend. Gut vierzig FHFO-ler ergingen sich in Fach – und Privat-gesprächen. Man kam sich persönlich näher und das ist wohl das wichtigste bei so einer Veranstaltung, die sogar – Sicherheit muss sein – mit einem Defibrillator aufwarten konnte. Dabei handelte es sich allerdings noch um ein Vorserienmodell aus der Werkstatt von Klaus Schmitt. Erste Einsätze waren dennoch erfolgreich… Ums kurz zu machen: Die letzten Aufrechten saßen noch nach Mitternacht beisammen, erzählten von Scheunenfunden und sonstigen Träumen. Womit unbeabsichtigt doch etwas Jägerlatein ins Spiel kam. Schön war‘ s. Herzlichen Dank Euch dreien.

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Und wenn schon über so ein tolles Ereignis berichtet wird, so sollte ein kleiner Rückblick nicht fehlen. Rita und Uli Gräber waren es, die im letzten Jahr nach der großen Klassiker Schau, die Frau- und Mannschaften in ihrem Hof mit Kaffee und Kuchen bewirtet haben. Auch das scheinbar nebenbei. Herzlichen Dank rückblickend für die Wohlfühloase. Herzlichen Dank allen Machern verbunden mit der Aufforderung: Macher braucht die FHFO. Ideen gibt es viele und sicher auch die Umsetzer – ihr müsst Euch nur trauen.

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